St. Maria SusoSt. Maria Suso
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Die vier Susogemeinden Ulm

KONTAKT

Pfarrbüro St. Maria Suso
Mähringer Weg 51
89075 Ulm

Telefon: 0731 53145
Telefax: 0731 552771
Email: suso.ulm@drs.de

Kirchen

Die katholischen Ulmer Gemeinden St. Maria Suso am unteren Eselsberg, St. Klara am oberen Eselsberg, Allerheiligen in Lehr, sowie St. Martin in Mähringen bilden zusammen die vier Susogemeinden. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Bilder zu allen vier Kirchen.

St. Maria Suso

Die Kirche

Am 1. Juli 1956 wurde die Kirche St. Maria Suso als erste Kirche im neuen aufstrebenden Ulmer Stadtteil Eselsberg eingeweiht. Das moderne Pfarrzentrum, über eine helle Lichtfuge direkt mit der Kirche verbunden, ist seit 2004 „Schaltzentrale“ für die vier Gemeindeteile Suso und Klara am Eselsberg, Allerheiligen in Lehr und St. Martin in Mähringen. Die markante Architektur der Kirche mit ihrem aufsteigenden Kirchenschiff schuf der Ulmer Josef Joraschky. Der bekannte Ulmer Künstler Wilhelm Geyer entwarf die Fenster im Kirchenraum und das Fries an der Außenwand mit dem Rosenkranz. 1966 erfolgte der Umbau des Altarraums durch den Berliner Bildhauer Paul Brandenburg. „Künstlerpfarrer“ Sieger Köder entwarf in seiner Zeit als Vikar an der Suso-Kirche von 1975 bis 1978 5 große Tafelbilder mit Passionsmotiven und je einen großen Wandbehange für die Advents- und Osterzeit, sowie das Kreuz. Die Anna-Kapelle ist geistlicher Mittelpunkt im neuen Pfarrzentrum, das der 2003 überraschend verstorbene Architekt Professor Thomas Ott aus Weinstadt/Strümpfelbach plante. Die Ökumene zusammen mit der evangelischen Lukasgemeinde spielt eine bedeutende Rolle.

Suso

 

Heinrich Seuse

SusoDer Dominikanermönch Heinrich Seuse (in latinisierter Form: Suso) zählt zu den bekanntesten Mystikern des hohen Mittelalters. Er wurde um 1300 vermutlich in Konstanz geboren. Seine Mutter war aus dem Geschlecht der Seuse von Überlingen. Während seiner theologischen Studien in Köln hörte er auch zwei Jahre lang Meister Eckhart. Von ihm wurde er in die Mystik eingeführt. Seuse lebte und wirkte im Raum Konstanz, ab 1348 im Dominikanerkonvent zu Ulm, wo er am 25. Januar 1366 starb. Auch wenn Seuse von seinem 13. Lebensjahr an hinter Klostermauern gelebt hat, so ist doch sein Realismus, fern aller »weltferne«, faszinierend: Ein politischer, ein moderner Mystiker. Bemerkenswert sind die Texten seiner »Vita« und seine mystischen Schriften.

 

Adresse

Mähringer Weg 51
89075 Ulm


St. Klara

Die Kirche

Die Kirche St. Klara wurde am 8. Oktober 2000 durch Bischof Dr. Gebhard Fürst eingeweiht. Sie ist Teil des Nachbarschaftszentrums im Neubaugebiet am Oberen Eselsberg, das die Kirchengemeinden St. Maria Suso und Lukas, Stadt Ulm und private Investoren gemeinsam verwirklicht haben. Die Pläne für das Zentrum und den Kirchen-Rundbau mit seiner Außenfassade aus bläulich roten Klinkern stammen von den Stuttgarter Architekten Wolfgang Schwarz und Freimut Jacobi. Der Ulmer Künstler und Bildhauer Herbert Volz gestaltete den Innenraum der Kirche. Einfache Materialien wie Schichtholz und Edelstahl sind Symbol für die Armut und Askese der heiligen Klara. Grundlage für die Kunst von Volz sind die vier Farben des Kantenspektrums Rot und Gelb, Blau und Violett. Sie spiegeln sich im beeindruckenden Altarbild, in den Scheiben am Eingang, in den 70 Lichtdurchlässen der südlichen Bogenwand und sogar in den Stuhlpolstern wider. Die lebensgroßen Figuren der Heiligen Klara und Maria hat der aus Ulm stammende und in Berlin lebende Künstler Lothar Seruset geschaffen.

 

Heilige Klara von Assisi

KlaraDer Name Klara erinnert an die vom Klarissenkloster geprägte Söflinger Geschichte und ist ein Pendant zu Franziskus am Tannenplatz. In ihrer Zeit (1193-1253) hat die Schwester von St. Damiano eine große Ausstrahlung besessen. Es gelang ihr, durch ihre Spiritualität viele Menschen zu begeistern. Die radikale Armut als Form für die Nachfolge Jesu war die beseelende Idee der frühen franziskanischen Bewegung. Für Frauen erschien jedoch dieses radikale Leben nicht geeignet. Es ist Klara gewesen, die diesen Weg als Erste gegen den Widerstand vieler gegangen ist. Dadurch hat sie anderen Frauen ermöglicht, ebenfalls aus einem gesellschaftlich festgelegten Lebensweg herauszutreten und ihrem eigenen Lebensruf zu folgen. Heute dagegen nehmen wir Klara kaum mehr als Lichtgestalt wahr, sondern eher als ein Schatten, der sich hinter dem populären Franziskus verbirgt. Im Schatten eines Mannes zu stehen, das ist eine allzu bekannte weibliche Erfahrung. Es ist aber auch eine Erfahrung unserer Zeit, dass sich ein Schatz dort findet, wo eine Frau sich aus ihrem Schattendasein befreit.

 

Adresse

Virchowstrasse 8
89075 Ulm

Allerheiligen Lehr

Die Kirche

Die Allerheiligenkirche wurde 1972 als Fertigbaukirche erbaut. Die Weihe der Kirche erfolgte am 4. Mai 1975. Zuvor wurde die Kirche durch den Ortspfarrer Nikolaus Stark (*28.05.1931) künstlerisch ausgestattet: Altar, Tabernakel, Ambo, Altarkreuz, die Marienstatue, und der Glasfensterfries stammen von ihm, sowie eine großflächige Wandbemalung mit biblischen Motiven und die Bilder des Kreuzwegs.
Der Altarraum mit seiner eingefügten Konche und die aufwändige Ausschmückung heben die Allerheiligenkirche in Lehr von anderen baugleichen Kirchen ab.
Bei der Sanierung bis zum Jahr 2000 wurden die Bilder durch Pfarrer Stark auf Holzplatten neu gemalt, die Bausubstanz gesichert, ein Parkettboden ergänzt und die Kirche erhielt ein neues Farbkonzept.
Schwerpunkte der Gemeindebildung sind der Gottesdienst, die Kinder-, Jugend und Familienpastoral, sowie die ökumenische Zusammenarbeit.

 

Adresse

Mariusweg 9
89081 Ulm-Lehr


St. Martin

Das Gemeindehaus

Seit 1986 gehören die Katholiken in Mähringen zu den „Suso-Gemeinden“. Im Jahr 1998 ergab sich die Möglichkeit, ein kleines Gemeindezentrum an das neu gebaute Feuerwehrgerätehaus in der Kiesentalstraße anzubauen. Die Einweihung fand am 11.11.1990 statt. St. Martin bietet einen hellen, mit viel Holz gestalteten Kapellenraum, mit einem Flügelaltarbild von Pfarrer Nikolaus Stark (* 28.05.1931), einen Gemeindesaal mit angeschlossener kleiner Küche und einen Jugendraum. Die am 8. Juni 1996 im Dachreiter aufgehängte Glocke aus der Ulmer Boelke-Kaserne ist "so gut wie sicher das einstige Messglöcklein des Dachreiters der St. Georgskirche in Ulm" (Hellmut Pflüger). Zum Gemeindeleben gehören der Patroziniumsgottesdienst zu St. Martin und das Glöcklesfest im Juni. Die Kinder- und Familienpastoral ist Schwerpunkt der Gemeindeentwicklung. Wichtig für die Gemeinde ist die ökumenische Zusammenarbeit am Ort, z.B. beim Kinderbibeltag im Frühjahr, beim Erntedankfest oder in der Seniorenarbeit.

 

Adresse

Kiesentalstrasse 7
89081 Ulm-Mähringen